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Gruppe in Warnkleidung geht mit angeleinten Hunden einen Waldweg entlang

Meldung von 2018

ASP-Prävention: Förderung für Jäger

Das Land beteiligte sich an den Kosten für Stöberhunde, Nachsuchengespanne und Treiber – weil die Schwarzwildbejagung zur Seuchenvorsorge gehört.

überarbeitet am

Stand dieses Beitrags: 12. Dezember 2018

Diese Meldung beschreibt ein Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg aus den Jahren 2018 und 2019. Fördersätze, Antragswege und Fristen ändern sich. Ob und in welcher Form derzeit gefördert wird, sagen Dir das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, der Landesjagdverband oder die untere Jagdbehörde.

Der Hintergrund

Zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest wurde die Bejagung des Schwarzwilds deutlich verstärkt. Weil das Aufwand verursacht – Hunde, Treiber, Verkehrssicherung, Nachsuche –, hat Baden-Württemberg sich 2018 an den Kosten beteiligt.

Die damaligen Sätze

Fördersätze des Landes Baden-Württemberg, Stand 2018
EinsatzFörderung je Tag
Stöberhunde 10 € je mittreibendem Hundeführer, dazu bis zu vier Hunde mit je bis zu 25 €
Anerkannte Nachsuchengespanne 10 € für den Nachsuchenführer, 35 € je Hund und Einsatztag
Treiber und Hilfspersonal 10 € je Person – dazu zählten auch Verkehrssicherung und Wildbergung

Stand 2018. Die Einsätze mussten vom Jagdleiter bestätigt werden.

Wer beantragen konnte

Für den Einsatz von Stöberhunden waren die Revierinhaber antragsberechtigt. Für Nachsuchengespanne und Treiber konnten die Hundeführer selbst beantragen. Die Abwicklung lief über eine Registrierung im Förderportal des Landes; ohne sie war keine Abrechnung möglich. Ausgezahlt wurde nach dem Ende der Drückjagdsaison.

Warum das Land zahlte

Die Begründung ist bis heute gültig: Die Schwarzwildbejagung ist eine gesellschaftliche Aufgabe, nicht nur ein Hobby. Wer Bestände reduziert, verlangsamt eine mögliche Seuchenausbreitung – und trägt dafür Kosten, die ihm sonst niemand ersetzt. Dieselbe Logik stand hinter dem Zuschuss zur Trichinengebühr.

Wie sich die Lage danach entwickelt hat, steht im Beitrag ASP in Deutschland angekommen.

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