Einzeln
Privatunterricht Waffenhandhabung
- individuelle und persönliche Betreuung
- gezielte Vorbereitung auf die Prüfung in Bayern
- Prüfungssimulation einschließlich Abbruch der Jagd
- Tempo nach Deinem Lernstand
Nach § 14 JFPO
Der Prüfungsteil, an dem die meisten scheitern – und der sich am besten üben lässt.
In der Regel trittst Du erst nach bestandener Waffenhandhabung zum Schießen an – in begründeten Fällen kann das Schießen vorgezogen werden. Entscheidend ist etwas anderes: Wer die Handhabung nicht besteht, hat den gesamten praktischen Prüfungsabschnitt nicht bestanden, unabhängig davon, wie gut er schießt.
Und es gibt einen Unterschied, den viele nicht kennen: Das Büchsenschießen darf innerhalb des praktischen Teils einmal wiederholt werden. Die Waffenhandhabung nicht. Deshalb nimmt dieser Teil in unserem Waffenhandhabungskurs entsprechend Raum ein.
Unterricht bei Stuttgart, Prüfung in Bayern
Unsere Kursräume stehen in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart, Friedrich-List-Straße 40 – fünf Gehminuten von der Bahnhaltestelle, fünf Fahrminuten von der A8 und zehn Minuten vom Flughafen Stuttgart. Die Jägerprüfung legst Du anschließend in Bayern ab.
Wie oft Du tatsächlich herkommst, entscheidet der Kurs: Beim Online-Jagdscheinkurs sind es 12 Tage (6 Theorie, 6 Praxis) statt 15 oder 16 beim Block- und Wochenendkurs. Alle Wege im Einzelnen stehen unter Anfahrt.
Der Prüfungsleitfaden für die Bayerische Jägerprüfung legt sechs Waffentypen fest:
Geprüft wirst Du aber nicht an allen sechs. Das Pflichtprogramm umfasst vier Waffen: eine Kurzwaffe, eine Repetierbüchse, den Drilling und die Flinte. Welche Kurzwaffe und welche Repetierbüchse es werden, entscheidet das Los. Zusätzliche Waffen darf niemand vorlegen.
Die Modelle wechseln je nach Prüfungsstandort. Modellspezifische Feinheiten werden nicht abgefragt – erwartet wird, dass Du die Grundregeln auch an einer Waffe beherrschst, die Du vorher nie in der Hand hattest. Vor Prüfungsbeginn darfst Du die vorliegenden Waffen ansehen, aber nicht anfassen.
An jeder vorgelegten Waffe werden zwei Dinge geprüft, immer in dieser Reihenfolge:
Beide enden damit, dass Du die Waffe schießstandgerecht ablegst. Die Aufgabe kommt als Zielvorgabe, nicht als Ansage einzelner Handgriffe: Was zu tun ist, entscheidest Du. Und die Prüfer dürfen Dich nicht vor einem Fehler bewahren – Hinweise, die einen Handhabungsfehler aktiv unterbinden, sind ihnen untersagt.
Sie ist der Kern der Prüfung und folgt unaufgefordert auf die erstmalige Aufnahme jeder Waffe. Fünf Schritte:
Vor jedem Einführen einer Patrone kommt zusätzlich die eingeschränkte Sicherheitsüberprüfung: Sicherungskontrolle, Stecherkontrolle, Laufkontrolle. Sie entfällt beim ersten Laden direkt nach der vollständigen Überprüfung – solange kein Situationswechsel dazwischen lag – und beim Nachladen nach einem Schuss.
Mitsprechen hilft
Die Prüfer müssen jeden Schritt sehen oder hören können. Wer seine Handgriffe dabei kommentiert, beugt Missverständnissen vor. Bei der Kaliberfeststellung sind die Angaben an Waffe und Munition ohnehin vorzulesen – geprüft wird mit Puffer- und Simulationspatronen, auf denen Kaliber und Hülsenlänge abzulesen sind. Scharfe Munition kommt nicht auf den Tisch.
Der Leitfaden teilt Handhabungsfehler in drei Typen ein. Nicht bestanden ist die Prüfung bei:
Ein einziger Fehler vom Typ 1 genügt also. Dazu zählen unter anderem: die Mündung auf Menschen richten, nach dem Aufnehmen der geschlossenen Waffe nicht sichern, den Finger ohne Schussauftrag am Abzug haben, die Munition nicht oder falsch prüfen, die Waffe geladen ablegen – und eine Sicherheitsüberprüfung, die fehlt oder unvollständig ist.
Kommt zu den Fehlern eine insgesamt auffällige Unsicherheit, kann die Prüfung auch schon nach einem Fehler vom Typ 2 als nicht bestanden gewertet werden. Steht das Ergebnis vorzeitig fest, wird abgebrochen und begründet.
Die Fehlerliste im Leitfaden ist ausdrücklich nicht abschließend – was nicht darin steht, bewerten die Prüfer sinngemäß.
Genauso nützlich wie die Liste der Prüfungsinhalte ist die Liste dessen, was nicht dazugehört:
Eine Zeitvorgabe gibt es nicht. Die Prüfung beginnt, sobald Du an den Prüfungstisch getreten bist, und endet an jeder Waffe mit dem Ablegen. Gegenüber sitzen Dir zwei Prüfer: Einer stellt die Aufgaben, der andere beobachtet und protokolliert.
Grundlage dieser Angaben ist der Prüfungsleitfaden für den praktischen Teil der Bayerischen Jägerprüfung nach § 14 JFPO, herausgegeben von der Zentralen Jäger- und Falknerprüfungsbehörde am Bayerischen Landesamt für Maß und Gewicht, Stand 10.07.2026. Verbindlich ist der Leitfaden selbst, nicht diese Zusammenfassung.
Genau an diesen Typen – und zwar an echten Waffen, nicht an Bildern: Standard-Drilling, Repetierbüchse M98, Geradzugrepetierer Blaser R8, Querflinte, Revolver und Walther PPK. Bei den beiden Losentscheidungen übst Du beide Seiten – M98 und R8, Revolver und Pistole –, denn vorher weißt Du nicht, was Du ziehst. Du sollst die Handgriffe so oft gemacht haben, dass sie in der Prüfung von selbst sitzen.
Durchgefallen? Das ist kein Beinbruch
Wer beim Prüfungsfach Waffenhandhabung durchgefallen ist, kann es gezielt nachholen. Wir bieten dafür Privatunterricht und Gruppenschulungen an – wie die Anmeldung zur Wiederholung läuft, steht unter Anmeldung für Prüfungswiederholer.
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In der Gruppe
Erst nach bestandener Waffenhandhabung folgt das Büchsenschießen: vier Schuss auf die Rehbockscheibe aus 100 Metern, drei Treffer im achten bis zehnten Ring genügen. Wie das abläuft, steht im Prüfungsablauf; wo wir dafür üben, unter jagdliche Schießausbildung.
Alles zur Prüfung in Bayern – Termine, Fristen und Prüfungsorte – findest Du unter Jägerprüfung Bayern. Wer aus Baden-Württemberg kommt: Das Training findet bei uns in Leinfelden-Echterdingen statt – die Einzelheiten stehen unter Waffenhandhabung Jägerprüfung Baden-Württemberg. Auf die baden-württembergische Prüfung bereiten wir nicht vor.
Festgelegt sind sechs Typen, geprüft wird an vieren: einer Kurzwaffe, einer Repetierbüchse, dem Drilling und der Flinte. Welche Kurzwaffe und welche Repetierbüchse es werden, entscheidet das Los.
Ein einziger Fehler vom Typ 1 genügt zum Nichtbestehen – etwa die Mündung auf Menschen zu richten, den Finger ohne Schussauftrag am Abzug zu haben oder die Waffe geladen abzulegen. Sonst: zwei Fehler vom Typ 2, oder einer vom Typ 2 zusammen mit zweien vom Typ 3, oder mehrfach Typ 3.
Dann ist der gesamte praktische Prüfungsabschnitt nicht bestanden – auch wenn Du beim Büchsenschießen getroffen hättest. Und anders als das Schießen lässt sich die Handhabung innerhalb des Prüfungstermins nicht wiederholen.
Ja. Wir bieten Privatunterricht und Gruppenschulungen speziell für die Waffenhandhabung an – auch für Wiederholer.
Nein. Geprüft wird mit Puffer- und Simulationspatronen; scharfe Munition ist nicht zugelassen. Es geht um den sicheren Umgang: Aufnehmen, Sichern, Laden, Entladen, Übergeben und das Abbrechen der Jagd.
Wer die Handgriffe im Schlaf beherrscht, hat in der Prüfung den Kopf für den Rest frei.