Selbst getestet
Ausrüstung, die sich bewährt hat
Kein Katalog, sondern eine Auswahl – von Leuten, die das Zeug selbst im Revier benutzen.
Als Team von Jägern haben wir über die Jahre viele Produkte ausprobiert. Manches hat sich bewährt, vieles nicht. Was wir hier empfehlen, haben wir selbst benutzt – und die Kriterien nennen wir dazu, damit Du auch dann eine gute Wahl triffst, wenn Du ein anderes Fabrikat nimmst.
Jagdbekleidung
Worauf es ankommt: robustes, wasserabweisendes Material und eine Passform, die Bewegungsfreiheit lässt. Eine Jacke, die beim Anschlag spannt, ist im entscheidenden Moment ein Problem. Auf dem Ansitz im Winter entscheidet außerdem die Schichtung darüber, wie lange Du durchhältst.
Jagdmesser
Eine scharfe, rostfreie Klinge aus hochwertigem Stahl und ein ergonomischer Griff, der auch nass sicher in der Hand liegt. Beim Aufbrechen zählt Kontrolle mehr als Größe – ein handliches Messer ist meist das bessere.
Fernglas
Das wichtigste Werkzeug überhaupt, wichtiger als die Waffe. Achte auf hohe Lichtdurchlässigkeit – entscheidend in der Dämmerung, wenn die meiste Zeit gejagt wird –, eine passende Vergrößerung und ein scharfes, randscharfes Bild. Hier lohnt es, mehr auszugeben.
Wildkameras
Für die Revierbeobachtung: hohe Auflösung, kurze Auslösezeit und eine Batterielaufzeit, die zum Kontrollintervall passt. Wer alle zwei Wochen ins Revier kommt, braucht keine Kamera, die nach zehn Tagen leer ist.
Zum Datenschutz: Wildkameras dürfen nicht so aufgestellt werden, dass sie Wege oder Personen erfassen.
Zubehör
Tarnnetze, Lockmittel, Gewehrriemen, Einschlaghülsen und vieles mehr. Auch hier gilt: Wir empfehlen nur, was sich in der Praxis bewährt hat.
Für den Kurs brauchst Du nichts davon
Leihwaffen und Munition sind im Komplettpreis enthalten. Ausrüstung wird erst nach dem Jagdschein zum Thema – und dann nicht auf einmal. Waffen und Zubehör führen wir im Jagdstadel; Kursteilnehmer bekommen dafür einen Gutschein über 200 €. Wer im Revier selbst mit der Motorsäge arbeitet, braucht dazu den Kettensägenschein.