Nach dem Jagdschein
Weiterbildung für erfahrene Jäger
Der Jagdschein ist eine Fahrerlaubnis, kein Abschluss. Was danach kommt, entscheidet über die Qualität der eigenen Jagdpraxis.
Wo Fertigkeiten zuerst nachlassen
Wissen bleibt erstaunlich lange hängen. Fertigkeiten nicht. Wer ein Jahr lang nicht auf dem Stand war, merkt es beim ersten flüchtigen Überläufer – und das Wild merkt es auch.
Deshalb steht am Anfang jeder sinnvollen Weiterbildung nicht ein Seminar, sondern die ehrliche Frage: Was kann ich nicht mehr so gut, wie ich glaube?
Konkrete Angebote statt Schlagworte
Schießen
Jagdliche Schießausbildung
Flinte im Parcours, Büchse und Bewegungsjagd im Schießkino – betreut statt allein auf dem Stand.
Waffe
Waffenhandhabung
Sicheres Zerlegen, Laden, Entladen und Übergeben – auch für Baden-Württemberg und für Behördenmitarbeitende.
Hund
Jagdhundeausbildung
Vom Welpenkurs bis zur Arbeit am Wasser – die Ausbildung des Hundes ist auch eine des Führers.
Revierarbeit
Kettensägenschein
Wer Kanzeln baut und Schneisen freihält, braucht ihn – und zwar bevor etwas passiert.
Einzeln buchbar ist die Waffenhandhabung: Sie bieten wir als Privatunterricht an, auch für Wiederholer. Die übrigen Sachgebiete vermitteln wir im Kurs – wer den ganzen Jagdschein im Einzelunterricht machen möchte, findet das im Jagdscheinkurs für Manager.
Der Schießnachweis ist kein Papier
Für Bewegungsjagden verlangen mehrere Bundesländer einen Nachweis der Schießfertigkeit, der nicht älter als zwölf Monate sein darf. Wer jedes Jahr trainiert, erfüllt das nebenbei – und schießt tatsächlich besser. Wer einmal im Jahr zum Abhaken hingeht, erfüllt nur die Form.
Was sich laufend ändert
Zwei Bereiche veralten schneller als alle anderen: Waffenrecht und Tierseuchenrecht. Wer seinen Jagdschein vor zehn Jahren gemacht hat, arbeitet in beiden Feldern mit veraltetem Wissen – siehe Waffenrecht 2024/25 und ASP.
Beides lässt sich in wenigen Stunden aktualisieren. Es passiert nur selten von allein.
Häufige Fragen
Das Schießtraining. Es ist der Bereich, in dem die Fertigkeit am schnellsten nachlässt und in dem ein Fehler die schwersten Folgen hat – für Wild wie für Menschen.
Für die Teilnahme an Bewegungsjagden verlangen mehrere Bundesländer einen Nachweis der Schießfertigkeit, der nicht älter als zwölf Monate sein darf. Regelmäßiges Training ist also nicht nur sinnvoll, sondern oft Voraussetzung.
Für die Waffenhandhabung ja – die bieten wir als Privatunterricht an, auch für Wiederholer. Die übrigen Sachgebiete vermitteln wir im Kurs; den ganzen Jagdschein im Einzelunterricht gibt es als Jagdscheinkurs für Manager.
Für die Jagdscheinkurse ja, in mehreren Bundesländern. Ob das auch für ein bestimmtes Weiterbildungsangebot gilt, klären wir im Einzelfall – frag bitte vorher nach, nicht hinterher.