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ISO 9001 zertifizierte Jagdschule Montag bis Samstag, 8:00 – 20:00 Uhr 0711 652 259 67 info@jagdschule-abt.de
Kursgruppe steht bei Nebel auf einer Wiese vor dem herbstlichen Waldrand

Von uns beschrieben, nicht behauptet

Wie ein Kurs bei uns abläuft

Kein Erfahrungsbericht aus zweiter Hand, sondern eine nüchterne Beschreibung dessen, was Dich erwartet.

Auf dieser Seite stehen keine Zitate. Wer Berichte von Teilnehmerinnen und Teilnehmern lesen möchte, findet sie unter Erfahrungsberichte und Bewertungen. Hier beschreiben wir selbst, was in einem Kurs passiert – damit Du weißt, worauf Du Dich einlässt.

Der erste Tag

Die Kurstage beginnen um 8:00 Uhr und enden um 19:00 Uhr. Das ist lang, und es ist so gewollt: In Bayern sind 120 Pflichtstunden vorgeschrieben, und die verteilen sich auf 15 bis 16 Tage. Zum Auftakt bekommst Du die Lehrunterlagen – ein eigenes Buch je Fach – und einen Kursplan mit allen Terminen und Treffpunkten.

Die meisten Teilnehmer haben vorher noch nie eine Jagdwaffe in der Hand gehabt. Das ist der Normalfall, kein Nachteil.

Theorie: sechs Sachgebiete, zehn Referenten

Unterrichtet wird nicht von einem Ausbilder, der alles halb kann, sondern von 10 Fachreferenten: Berufsjäger, Diplom-Forstwirte, Rechtsanwälte, Veterinärärzte, Verbandsrichter des JGHV. Jedes Fach von jemandem, der es auch ausübt.

Zur Ausstattung gehören rund 200 Tierpräparate, Schädel und Trophäen. Anatomie und Ansprechen lernt man an Objekten, nicht an Folien. Welche sechs Sachgebiete das sind, steht unter Jagdausbildung.

Blick von unten auf einen Hochsitz im Bau, zwei Teilnehmer arbeiten auf der Plattform
Der Teil, an den sich alle erinnern: Wer oben steht, hat vorher unten gesägt.

Revierpraxis: der Teil, an den sich alle erinnern

Im Lehrrevier auf der Schwäbischen Alb – 1.400 Hektar mit Waldlehrpfad und Stillgewässer – wird gebaut, bestimmt und angesprochen: Kanzeln und Hochsitze errichten, Wildäsungen anlegen, Bäume und Sträucher an Blatt, Knospe und Rinde erkennen, Wild in seiner Umgebung beobachten. Dazu Schweißarbeit mit unseren Jagdhunden.

Gearbeitet wird mit ordentlichem Gerät – Teleskoplader, Schlepper, Kappsäge – nicht mit dem Handbeil.

Schießstand: mehr als die Prüfung verlangt

Die Schießausbildung läuft auf zwei Ständen: Flinte auf dem Jagdparcours Amerdingen, Büchse im Schießkino Wallenhausen. Geübt werden vier Disziplinen, obwohl in der Prüfung nur eine geschossen wird – die anderen drei sind Zulassungsvoraussetzung.

Leihwaffen und Munition sind enthalten. Mit derselben Schulungswaffe, mit der Du geübt hast, schießt Du später die Prüfungsdisziplin.

Die Prüfung

Sie schließt unmittelbar an den Lehrstoff an, solange das Wissen frisch ist. Drei Teile in fester Reihenfolge, geprüft wird in Dillingen an der Donau oder Memmingen. Wir begleiten unsere Prüflinge an den Terminen. Der Ablauf steht im Prüfungsablauf.

Und wenn es nicht klappt?

Dann wiederholst Du nur den betroffenen Teil. In die Unterrichtsfächer darfst Du Dich bei uns kostenfrei noch einmal setzen; für das Übungsschießen fallen nur Munitions- und Standgebühren zum Selbstkostenpreis an. Eine Bestehensquote von 100 % versprechen wir nicht – warum, steht hier.

Was danach bleibt

Der Jagdschein ist der Anfang, nicht das Ziel. Nach bestandener Prüfung beantragst Du ihn bei der unteren Jagdbehörde – was dazu nötig ist, steht unter Wissenswertes zum Jagdschein. Und wir sind auch danach erreichbar, wenn Fragen kommen.

Selbst erleben

Der beste Erfahrungsbericht ist der eigene. Frag uns nach dem nächsten Kurstermin.

Anfrage Anrufen: 0711 652 259 67