NEU: Jagdscheinkurs Termine 2022 verfügbar

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TRICHINENSCHLUNG-BEI-STUTTGART
     

Trichinenschulung

Trichinenprobenentnahme

Trichinenschulung bei Stuttgart

Die Trichinenprobenentnahme Schulung ist für Revierinhaber, Gastjäger oder Jagdaufseher die Trichinenproben selbst entnehmen möchten. Diese müssen  (gem. § 6 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 Tierische Lebensmittelhygieneverordnung) für die erforderliche Kennzeichnung der Tierkörper, die Verwendung der Wildursprungsscheine und die Trichinenprobenentnahme eine besondere Trichinenprobenentnahme Schulung absolvieren. Nach Abschluss des Seminars wird der gesetzlich erforderliche Sachkundenachweis über die Entnahme von Trichinenproben beim Wildschwein und Dachsen vom Vetrinäramt ausgestellt und dem Teilnehmer zugesendet.

 

Jäger, die künftig Trichinenproben selbst entnehmen , müssen an der Schulung teilnehmen. Ideal für Jäger sowie Jungjäger aus den Landkreisen Stuttgart, Böblingen, Herrenberg, Esslingen, Karlsruhe, Pforzheim, Reutlingen, Göppingen, Balingen, Heilbronn, und dem Schwarzwald.

Sollte der Kurs bereits ausgebucht sein so schauen Sie bitte später auf unsere Website da wir mehrere Trichinenprobenentnahme Schulungen über das gesamte Jahr anbieten.

TERMINE Trichinenschulung

( bitte “ wählen “ Sie unterhalb das gewünschte Kursdatum aus )

Häufig gestellte Fragen zur Trichinenprobeentnahme

Trichinenproben bei Schwarzwild oder Dachs darf nur entnehmen➔ Ein geschulter und vom Veterinäramt beauftragter Jäger. Dieser Trägt die Verantwortung und Verbleib des Wildes (Eigenverbrauch oder Vermarktung). In der Regel ist dies der Revierpächter, oder ein im Revier für die Wildvermarktung verantwortlichen Jagdaufseher oder Jagdgast.➔ Die Proben dürfen auch amtliche Tierärzt entnehmen.

➔ Bei Ihrem zuständigen Veterinäramt im Landkreis Ihres Wohnortes oder des Erlegeortes.
➔ Ratsam ist sich beauftragen zu lassen, in dem Landkreis in dem sich die Wildkammer und Kühlzelle befindet, in dieser verbleibt das Stück Wild bis zum Vorliegen des Befundes.

➔ Schulungen zur Trichinenprobenentnahme bieten die örtlichen Veterinärbehörden an. Gerne können Sie auch diese Schulung in der Jagdschule Abt absolvieren. KLICK HIER!

➔ Trichinenproben müssen bei Schwarzwild und Dachs entnommen werden, sofern diese für den häuslichen Gebrauch verwendet werden oder an Dritte abgegeben werden sollen. (Abgeben = Verkaufen oder Verschenken)
➔ Ebenfalls dürfen Stücke beprobt werden, die von anderen Jäger erlegt wurden. Der Probeentnehmer trägt eine Mitverantwortung des Verbleiben des Wildes.
➔ Eine Probenentnahme als “ Dienstleistung“ anzubieten ohne Bezug das zum Inverkehrbringen des Wildes ist nicht möglich.
➔ Sollten Sie Wild an einen zugelassenen Wildbearbeitungsbetrieb abgebe, braucht der Jäger keine Proben zu entnehmen. Die Entnahme und Untersuchung werden im Rahmen der amtlichen Fleischuntersuchung durchgeführt.
➔ Schwarzwild und Dachs kann ohne Probenentnahme an Einzelhandelsbetriebe oder an Jagdscheininhaber abgegeben werden, wenn diese die Probenentnahme selbst veranlassen.

Es müssen min. je 10 Gramm Muskulatur aus Zwerchfellpfeiler und Vorderlauf entnommen werden. Alternativ können aus anderer Muskalatur des Zwerchfells oder Unterarms gegebenenfalls der Unterzugenmuskalatur entnommen werden.

Diese bekommen Sie von Ihrem Veterinäramt in dem Sie sich zur Trichinenprobenentnahme beauftragen haben lassen.

➔ Wenn Sie selbst die Trichinenproben entnehmen, muss die Wildmarke bei jedem Stück Schwarzwild und Dachs angebracht werden. Dies gilt auch für Wild, das im eigenen Haushalt verwendet werden soll.
➔ Auch der Trichinenprobe die entnommen wurde, muss mit der Wildmarke gekennzeichnet sein, damit diese eindeutig zugeordnet werden kann.

➔ Der Wildursprungschein ist ein Begleitschein, dieser muss für jedes Stück Schwarzwild oder Dachs, bei dem Sie selbst Proben entnommen haben, separat für jedes Tier ausgefüllt und mit der Wildnummer versehen werden.
➔ Das Original des Wildursprungscheines wird durch die Untersuchungsstelle der zuständigen Behörde übermittelt und verbleibt dort.
➔ Eine Durchschrift wird dem Wildkörper als Nachweis für die Trichinenbeprobung beigefügt. (Dies ist nicht erforderlich, wenn Wild in Teilstücke an Dritte abgegeben werden)
➔ Eine weitere Durchschrift des Wildursprungscheines verbleibt beim beauftragten Jäger und muss min. zwei Jahre aufbewahrt werden.

Die Proben werden bei einer Trichinenuntersuchungsstelle, die im Landkreis liegt untersucht. Meistens ist dies der Landkreis in der sich auch die Kühlzelle befindet, in der sich das Schwarzwild oder Dachs bis zum Vorliegen des Befundes befindet.
WICHTIG: Probe und erlegtes Stück (Schwarzwild oder Dachs) müssen immer im gleichen Landkreis sein, damit bei einem positiven Bescheid die Behörde sofortigen Zugriff auf das Wild hat.

➔ Das Schwarzwild oder der Dachs darf sobald der „Negative Befund“ bzw. die Sperrfrist auf dem Begleitschein abgelaufen ist verarbeitet und in Verkehr gebracht werden.
WICHTIG: Auch der Aufbruch darf erst nach der Freigabe verwendet oder abgegeben werden.
WICHTIG: Zum Verarbeiten gehört auch das Zwerwirken des Wildes. Das heisst das das Schwarzwild oder der Dachs erst nach Freigabe zerwirkt werden darf. Abschwarten ist jedoch vorher erlaubt.

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